Der österreichischen Sopranistin Angelika Niakan, geb. Mayer, wurde beim Wettbewerb der Accademia Belcanto in Graz der Titel „Beste Nachwuchssängerin 2013“ verliehen, seitdem ist sie gefragte Solistin im Bereich Oper, Operette, Oratorium und Lied.


Ihre Ausbildung an der Musik- und Kunstschule Leoben vervollständigte sie mit ihrem ausgezeichnet abgeschlossenen Bachelorstudium am Mozarteum Salzburg bei den berühmten KünstlerInnen Barbara Bonney und Wolfgang Holzmair, sowie an der Kunstuniversität Graz bei Annemarie Zeller, wo sie 2017 ihren Master ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.


Weitere künstlerische Impulse erhielt sie im Schwerpunkt Lied und Oratorium an der KUG bei Univ.Prof. Josef Breinl, Univ. Prof. Christine Whittlesey und Univ.Prof. Robert Heimann, sowie in einigen Meisterklassen und Privatstunden. Sie profitierte von namhaften Persönlichkeiten wie KS Ildiko Raimondi, KS Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Eva Liebau, KS Giacomo Aragall, Dora Doceva, KS Elena Filipova, Peter Sefcik, Evangelina Colon, Katia Borissova und Wolfgang Nießner, Wolfgang Müller-Lorenz, wie auch beim Studienleiter der Oper Graz Maris Skuja.


Angelika Niakan war bisher in Rollen wie Giulia in "La Scala di Seta"  und Clorinda in „La Cenerentola“, beide von Rossini (Opera Incognita 2012 und Pozzuolo di Friuli, Udine, Italien 2018), Serpina in „La Serva Padrona“ von Pergolesi (Stadttheater Braunau 2013), Frasquita in Auszügen aus „Carmen“ von Bizet (Mozarteum Salzburg 2013), Valencienne in „Die lustige Witwe“ von Lehàr und Gretel in „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck (Opera Incognita 2014) zu erleben. Im Jahr 2015 sang sie die  Serpetta in „Die verstellte Gärtnerin“ von Mozart im Theater an der Rott und bei den Donaufestwochen im Strudengau, wo sie erstmals mit Michi Gaigg und dem L´Orfeo Barockorchester wie auch  der jungen Regisseurin Seollyeon Konwitschny arbeitete. 2017 coverte sie die Rolle der Mabel in "Die Zirkusprinzessin" von Kálmán an der Oper Graz.

Zu ihren studierten Opern- und Operettencharakteren zählen  die Mozart-Partien der Pamina, Susanna und Bastienne, sowie die deutschen Rollen Ännchen, Marzelline, Adele und Christel.


Im Sommer 2014 erhielt die Sopranistin ein Stipendium für das „American Institute Of Musical Studies“ (AIMS) in Graz, wo sie neben Gesangs- und Operncoachings auch die Gelegenheit hatte, bei Orchesterkonzerten u.a. in der Helmut-List-Halle Graz und auf den Kasematten am Schlossberg unter der Leitung von Gerrit Prießnitz aufzutreten.

Neben regelmäßigen Opernabenden, beispielsweise in der Oper Graz, und Operettenkonzerten wie mit der Kurmusik in Bad Ischl gestaltet Angelika Niakan auch Liederabende. Konzerte wie "Carmina Burana" von Carl Orff, "Elias" von Mendelssohn und "Messias" von Händel/Mozart  führten sie nach Deutschland, aber auch in ihre Heimat Knittelfeld, Kapfenberg und Leoben.

Mit Neuer Musik war sie unter anderem in der Uraufführung von Wolfgang Nießners "Ios Dreams revisited" mit dem oenm - Österreichisches Ensemble für Neue Musik - am Mozarteum Salzburg zu hören.


Angelika Niakan ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Accademia Belcanto (u.a. mit Angelika Kirchschlager und Christa Ludwig) „Beste Nachwuchssängerin“, Finalistin des Dostal-Operettenwettbewerbs, sowie dreifache Preisträgerin des Wettbewerbs "Prima la musica". 2015 erhielt sei ein Stipendium des Österreichischen  Bundeskanzleramtes für Kunst und Kultur.


Ihren ersten Gesangs- und Tanzunterricht erhielt die Sopranistin in der Musik- und Kunstschule ihrer Heimatstadt Leoben bei Susanne Kopeinig und bei Thomas Ebner, wo sie u.a. im Stadttheater und im Congress Leoben erste Bühnenerfahrung sammelte. Mehrmals trat sie mit dem Stadtorchester und dem Straußensemble der Stadt Leoben beispielsweise im Neujahrskonzert des Kiwanis Club in der Aula der Montanuniversität und im Congress Leoben auf.

Seit 2016 verbindet sie mit Lore Schrettner und ihrer Louis Spohr-Sinfonietta eine enge Zusammenarbeit, die sie schon mehrfach nach Knittelfeld oder Großlobming geführt hat, zuletzt beim Silvesterkonzert und einem Liederabend zum Internationalen Frauentag 2018.




© Angelika Niakan 2018